Ein Interessent möchte vielleicht wissen, was nach einer Anfrage geschieht. Eine neue Mitarbeiterin benötigt dagegen die interne Bearbeitungsfolge samt Zuständigkeiten. Beides kann denselben betrieblichen Vorgang betreffen und trotzdem unterschiedliche Darstellungen verlangen. Wählen Sie die Leserfrage, bevor alle verfügbaren Arbeitsschritte in eine große Grafik eingetragen werden.
Notieren Sie, was jemand nach dem Betrachten erklären können soll. „Ich weiß, wann eine Rückfrage möglich ist“ ist konkreter als „Der Prozess wirkt professionell“. Diese Aussage hilft später beim Kürzen und bei der Auswahl von Verzweigungen. Ein Element, das für die Leserfrage nichts beiträgt, kann möglicherweise in einer anderen Dokumentation bleiben.
Der bestehende Artikel zu Website-Animationen behandelt die Bewegung einer Darstellung. Eine Ablaufgrafik kann dieselbe fachliche Erklärung ganz ohne Animation leisten. Zuerst werden Inhalt und Beziehungen geklärt. Ob später eine freiwillige Inszenierung hilft, ist eine zusätzliche Entscheidung.
Bedenken Sie außerdem die Grenzen öffentlicher Informationen. Interne Prüfregeln, personenbezogene Angaben oder vertrauliche Arbeitsdetails gehören nicht automatisch in eine Unternehmensgrafik. Der Betrieb bestätigt den geeigneten Umfang. Eine verständliche vereinfachte Erklärung darf zugleich keine wichtigen Bedingungen verschweigen oder einen anderen Ablauf versprechen.