Ein erster Entwurf kann die gestalterische Richtung klären: Wirkt das Unternehmen eher sachlich, handwerklich oder persönlich? Später geht es um konkrete Anwendungen wie die Lesbarkeit einer Leistungsseite. Wird in jeder Runde alles gleichzeitig bewertet, gehen wichtige Unterschiede verloren. Klären Sie vor dem Gegenlesen, was dieser Stand zeigen soll.
Der Double Diamond des Design Council unterscheidet unter anderem das Verstehen und Eingrenzen eines Problems vom Entwickeln und Erproben von Lösungen. Daraus lässt sich für Entwurfsrunden eine praktische Haltung ableiten: Eine Rückmeldung sollte zur gerade offenen Entscheidung passen. Die Quelle schreibt keinen bestimmten Ablauf für Ihr Unternehmen vor.
Fragen Sie deshalb nach dem Ziel des gezeigten Stands. Sind Texte schon fachlich ausgearbeitet oder Platzhalter? Ist die mobile Anwendung enthalten? Sind mehrere Varianten Alternativen oder Beispiele derselben Richtung? Mit diesen Informationen können Sie Rückmeldungen richtig zuordnen. Eine fehlende technische Funktion in einer reinen Grafik ist ein anderer Befund als dieselbe fehlende Funktion in einer fertigen Vorschau.
Was ein Entwurf belegen kann und was erst die Umsetzung zeigen muss, erklärt Entwurf oder fertige Website. Dieser Beitrag vertieft die Rückmeldung innerhalb solcher Entwurfsrunden. Die spätere Gesamtfreigabe besitzt einen eigenen Prüfumfang.