Ein KI-Entwurf kann flüssig, überzeugend und vollständig wirken. Trotzdem kann er Leistungen dazuerfinden, Zahlen falsch zuordnen oder eine Quelle nennen, die den Satz gar nicht belegt. Die Frage ist deshalb nicht nur, ob ein Text angenehm klingt. Sie lautet: Welche überprüfbaren Aussagen stehen darin, und worauf stützen sie sich?
Das NIST-Profil zu generativer KI beschreibt das Risiko selbstsicher ausgegebener falscher oder fehlerhafter Inhalte. Für Ihre Redaktion folgt daraus eine praktische Aufgabe: Sicherheit im Ton darf nicht mit Sicherheit des Inhalts verwechselt werden. Ein plausibler Satz bleibt ungeprüft, bis seine Grundlage nachvollzogen wurde.
Arbeiten Sie zunächst an einer festgehaltenen Version des Textes. Markieren Sie konkrete Behauptungen, statt jeden Absatz pauschal mit „prüfen“ zu versehen. Ein Satz kann mehrere enthalten: „Unser zertifiziertes Team betreut seit 15 Jahren Unternehmen in ganz Deutschland“ verbindet Qualifikation, Dauer, Leistungsumfang und Gebiet. Jeder dieser Punkte kann einen anderen internen Ansprechpartner benötigen.
Dieser Artikel behandelt die Prüfung vorhandener Inhalte, nicht das Verfassen neuer Leistungsseiten. Für deren Aufbau und verständliche Darstellung finden Sie eine eigene Anleitung zu Website-Texten für Leistungsseiten. Hier geht es um ein belastbares Ergebnis: Was darf stehen bleiben, was muss präzisiert werden und was fehlt noch?