Zwei Bilder können gleich aussehen und trotzdem unterschiedlich bewertet werden, wenn Menschen eine andere Entstehungsgeschichte annehmen. Das macht die sichtbare Qualität nicht unwichtig. Es zeigt, dass Herkunft, Absicht und die vermutete menschliche Beteiligung eigene Bewertungsfragen sind. Wer eine Illustration betrachtet, kann sich zugleich fragen, welche Idee jemand damit ausdrücken wollte.
In zwei Experimenten von Bellaiche und weiteren Forschenden wurden tatsächlich KI-erzeugte Bilder zufällig als menschlich oder als KI-erzeugt bezeichnet. Menschlich bezeichnete Bilder erhielten insgesamt positivere Bewertungen. Untersucht wurde damit ein Effekt der zugeschriebenen Herkunft, kein Qualitätsvergleich zwischen tatsächlich menschlich und maschinell geschaffenen Arbeiten. Die Studie erschien 2023 und beschreibt keine heutige Nachfrage nach Webdesign.
Ein verwandter Befund stammt aus der Forschung zum Handmade-Effekt von Fuchs, Schreier und van Osselaer. Ihre vier Studien untersuchten die Attraktivität als handgemacht oder maschinell hergestellt beschriebener Produkte. Die zugeschriebene persönliche Zuwendung spielte eine Rolle. Die 2015 veröffentlichte Arbeit behandelt Konsumprodukte, unter anderem Geschenksituationen. Sie ist kein Beleg dafür, dass eine manuell programmierte Website technisch besser funktioniert.