Eine Vertriebspräsentation wird möglicherweise von einer Person erläutert. Eine Datei zur späteren Durchsicht muss mehr aus sich selbst heraus erklären. Ein interner Projektbericht braucht wiederkehrende Datenstände, während ein kurzer Unternehmensüberblick andere Schwerpunkte setzt. Diese Einsätze sollten geklärt sein, bevor nur eine attraktive Titelfolie gestaltet wird.
Sammeln Sie wenige typische Inhalte: eine Leistung, einen Ablauf, ein Bildbeispiel und eine Zusammenfassung. Nennen Sie außerdem, wer damit arbeitet und welches Programm tatsächlich verwendet wird. Eine Vorlage für einen festgelegten Desktop-Editor muss nicht automatisch in jeder Webversion und jedem Fremdprogramm dieselben Möglichkeiten bieten.
Fragen Sie, ob die Datei live gezeigt, als PDF weitergegeben oder ausgedruckt wird. Mehrere Ausgaben sind möglich, sollten aber ausdrücklich geprüft werden. Ein heller Detailtext kann auf dem eigenen Monitor lesbar sein und bei einer Projektion aus größerer Entfernung wenig helfen. Eine bloße Bildschirmvorschau beantwortet diesen Einsatz nicht.
Die gemeinsamen Farben und typografischen Regeln können aus vorhandener Gestaltung stammen. Der Beitrag zum Designsystem erklärt diese Grundlage. Eine Präsentationsvorlage übersetzt sie in eine bestimmte Anwendung. Dazu gehört eine sinnvolle Auswahl von Folientypen und nicht nur das Übertragen eines Logos in eine Ecke.