Eine Besucherin kennt die benötigte Tragfähigkeit und den Einsatzbereich, aber keinen Produktnamen. Dafür kann ein Filter hilfreicher sein als ein einzelnes Suchfeld. Ein anderer Besucher bringt bereits eine genaue Artikelnummer mit. Er möchte einen bekannten Eintrag finden. Diese beiden Aufgaben brauchen möglicherweise ergänzende Wege statt einer möglichst großen gemeinsamen Steuerung.
Ein Produktfilter grenzt strukturierte Einträge anhand gepflegter Eigenschaften ein. Facetten sind solche auswählbaren Merkmalsgruppen, etwa Einsatzbereich, Material oder Größe. Eine Volltextsuche wertet dagegen Begriffe aus einem Suchauftrag aus. Unser Beitrag über interne Website-Suche behandelt diese zweite Aufgabe einschließlich Suchbegriffen und Treffertexten.
Prüfen Sie zuerst, ob eine gegliederte Übersicht bereits genügt. Ein kleiner, eindeutig benannter Katalog braucht nicht automatisch ein umfangreiches Filtersystem. Filter werden interessant, wenn Besucher passende Kombinationen aus mehreren Eigenschaften finden sollen. Entscheidend ist die Schwierigkeit der Auswahl, nicht allein die Anzahl der Einträge.
Schreiben Sie drei typische Auswahlaufgaben aus Sicht Ihrer Kunden auf. Welche Eigenschaft wissen sie zuerst, und was verstehen sie erst nach einer Erklärung? Ein internes Merkmal wie eine Lagergruppe kann für die Verwaltung wichtig und für Kunden trotzdem ungeeignet sein. Die erste Planungsleistung besteht darin, aus den vorhandenen Daten eine verständliche Auswahl zu formen.