Die Frage „Gibt es dafür ein Plugin?“ ist ein sinnvoller Einstieg, aber noch keine Entscheidung. Ein Plugin ergänzt WordPress um Funktionen. Ob eine fertige Erweiterung passt, hängt davon ab, was Ihr Unternehmen tatsächlich erledigen möchte. Schreiben Sie den Ablauf zuerst mit Auslöser, Eingaben, Ergebnis und Ausnahme auf. Ein Funktionsname wie Buchung, Mitgliederbereich oder Freigabe kann sehr verschiedene Anforderungen verbergen.
Beschreiben Sie eine alltägliche Aufgabe: Eine Person stellt eine Anfrage, ein Mitarbeiter prüft sie und gibt eine Rückmeldung. Wer darf dabei welche Information sehen? Welche Regel ist unverzichtbar? Wo erfolgt heute eine manuelle Nacharbeit? Der künftige Ablauf sollte diese Fragen beantworten. Eine lange Liste denkbarer Zusatzfunktionen erschwert dagegen die Prüfung eines Angebots.
Trennen Sie Muss-Anforderungen, hilfreiche Ergänzungen und später denkbare Wünsche. Halten Sie auch fest, welche vorhandenen Daten erhalten bleiben müssen. Vermeiden Sie eine Bewertung nach der Zahl der Funktionen: Eine schmale Lösung kann genau passen, eine umfangreiche Erweiterung kann Ihre eigentliche Aufgabe verfehlen. Für überprüfbare Ergebnisse hilft der Beitrag zu Abnahmekriterien für Softwarefunktionen.