Ein Unternehmen bietet die Wartung gewerblicher Lüftungsanlagen an. Eine umfangreiche Liste rund um „Luft“ würde ihm wenig helfen. Schülerfragen, Ersatzteile für Privatgeräte und technische Beschaffungsfragen gehören zu unterschiedlichen Aufgaben. Die Recherche braucht deshalb zuerst eine fachliche Grenze: Welche Leistung, welcher Kundenkreis und welche Voraussetzungen gehören zum tatsächlichen Angebot?
Beschreiben Sie einen gewünschten Auftrag und einen ausdrücklich unpassenden Fall. Ergänzen Sie die Fragen vor einer Beauftragung: Ist die Anlage geeignet, welche Unterlagen werden benötigt und wer übernimmt welche Arbeiten? Aus solchen Unterscheidungen entstehen brauchbare Suchthemen. Eine Liste mit vielen ähnlichen Schreibweisen ersetzt diese Vorarbeit nicht.
Die Google Search Essentials empfehlen Wörter, mit denen Menschen nach dem angebotenen Inhalt suchen würden. Das ist ein Ausgangspunkt für Verständlichkeit, keine Aufforderung, jeden Begriff möglichst oft einzubauen. Die spätere Seite muss den gemeinten Bedarf wirklich beantworten.
Notieren Sie auch Begriffe, die Kunden anders verwenden als Ihr Team. Ein Interessent kann ein sichtbares Problem beschreiben, während intern ein Fachverfahren benannt wird. Beide Perspektiven können zusammengehören. Ob daraus eine gemeinsame Seite oder zwei getrennte Aufgaben entstehen, wird erst nach der inhaltlichen Einordnung entschieden.