Im Werbekontext ist die Landingpage die Seite, auf der jemand nach einem Anzeigenklick ankommt. So definiert es Google Ads. Sie muss deshalb weder auf einer eigenen Domain liegen noch eine isolierte Sonderseite sein. Eine vorhandene Leistungsseite kann dieselbe Aufgabe erfüllen, wenn sie zum angekündigten Angebot passt.
Im Alltag meint „Landingpage erstellen“ häufig eine eigens gestaltete Kampagnenseite: ein Angebot, eine Zielgruppe, ein klarer nächster Schritt. Eine Unternehmenswebsite umfasst dagegen mehrere zusammengehörige Seiten, etwa Leistungen, Unternehmen, Referenzen und Kontakt. Auch eine Website mit nur einer Inhaltsseite kann sinnvoll sein. Entscheidend ist, ob sie die tatsächlichen Fragen beantwortet.
Die erste Planungsfrage lautet daher: Mit welcher Erwartung kommt jemand an? Eine Person, die nach einer bestimmten Schulung sucht, braucht Inhalte zu dieser Schulung. Wer einen langfristigen Dienstleister auswählt, will möglicherweise mehrere Leistungen, Arbeitsweise und Verantwortliche vergleichen. Eine identische Oberfläche für beide Wege kann zu viel Ablenkung oder zu wenig Orientierung bieten.
Der Unterschied betrifft den Auftrag der Seite, ihre Verbindung zum übrigen Angebot und ihre Pflege. Er lässt sich nicht allein an Seitenlänge, Animationen oder dem Vorhandensein eines Menüs erkennen.