„Wir brauchen das Logo in guter Qualität“ beschreibt noch keinen brauchbaren Auftrag. Im schmalen Websitekopf muss eine Wortmarke anders funktionieren als auf einem Veranstaltungsposter. Eine Präsentationsvorlage kann ein bestimmtes Bildformat verlangen; die Druckerei benötigt möglicherweise ein PDF mit festgelegten Eigenschaften. Schreiben Sie zuerst auf, wo das Zeichen eingesetzt wird, wie groß es dort erscheint und wer die Datei einfügt.
Eine kleine Anwendungsliste kann Websitekopf, Angebotsdokument, Präsentation und gedruckte Karte enthalten. Halten Sie zu jedem Medium den hellen oder dunklen Untergrund und das tatsächlich verwendete Programm fest. Auch eine breite Wortmarke und eine kompakte Bildmarke sind verschiedene Anwendungen. Das Dateiformat allein entscheidet nicht, ob die verfügbare Variante dafür geeignet ist.
Prüfen Sie vorhandene Dateien zunächst unverändert. Ein Screenshot einer alten Website ist ein Hinweis auf die frühere Darstellung, aber kein Ersatz für die ursprüngliche Zeichnung. Fragen Sie nach einer vorhandenen Vektorquelle, bevor jemand das Zeichen neu nachbaut. Der Beitrag zum Designsystem erklärt die gemeinsamen Gestaltungsregeln; hier geht es gezielt um die Nutzbarkeit der einzelnen Logodatei.
Für die Auswahl hilft eine konkrete Frage: Wer öffnet welche Datei in welchem Zielmedium? Kann niemand diese Frage beantworten, entstehen leicht viele Exporte, von denen im Alltag trotzdem keiner richtig passt.