„Wir brauchen SEO“ kann heißen, dass wichtige Seiten nicht erfasst werden, ein Angebot schwer verständlich ist oder niemand vorhandene Suchdaten einordnet. Diese Aufgaben benötigen unterschiedliche Arbeit. Beschreiben Sie deshalb zuerst die beobachtete Situation und das gewünschte Unternehmensergebnis. Eine allgemeine Optimierungspauschale lässt sonst offen, was tatsächlich geleistet werden soll.
Trennen Sie eine Bestandsanalyse vom Beheben ihrer Befunde. Ein Bericht kann die Grundlage für eine Entscheidung sein, beinhaltet aber nicht automatisch neue Texte, Änderungen am Code oder eine laufende Betreuung. Ebenso kann ein begrenzter technischer Auftrag sinnvoll sein, ohne einen dauerhaften Inhaltsvertrag abzuschließen. Der passende Umfang ergibt sich aus dem Bedarf.
Google nennt in seiner Anleitung zur Auswahl eines SEO-Dienstleisters Fragen zu Erfahrung, Kommunikation, Empfehlungen und Messung. Besonders hilfreich ist die Forderung nach nachvollziehbaren Gründen für Änderungen. Die Anleitung verspricht keine Wirkung eines bestimmten Dienstleisters.
Notieren Sie für das Erstgespräch eine wichtige Seite, eine passende Kundengruppe und ein konkretes Problem. Wenn die Website noch nicht online ist, kann die Aufgabe zunächst in einer Prüfung von Struktur und Inhalten liegen. Fehlende Bestandsdaten sollten dann offen bleiben und nicht durch scheinbar gemessene Ausgangswerte ersetzt werden.