Eine Broschüre kann ein Gespräch begleiten, an einer Veranstaltung mitgenommen werden oder eine Leistung ohne persönliche Erklärung vorstellen. Legen Sie diesen Anlass fest. Wer kennt das Unternehmen schon? Welche Frage ist offen? Wie viel Kontext muss das Material selbst vermitteln? Eine aufwendige Titelseite beantwortet diese inhaltlichen Fragen noch nicht.
Formulieren Sie den gewünschten Nutzen konkret. „Interessenten können erkennen, ob der Service zu ihrer Anlage passt“ ist ein prüfbarer Ausgangspunkt. „Das Unternehmen wirkt hochwertig“ beschreibt eine mögliche gestalterische Richtung, reicht als alleinige Inhaltsaufgabe aber nicht aus. Eine Broschüre muss beides zusammenbringen können.
Der CDC-Leitfaden zum Clear Communication Index betrachtet die Hauptaussage von Kommunikationsmaterialien und ihre Unterstützung durch Sprache und Gestaltung. Sein Ursprung liegt in öffentlicher Gesundheitskommunikation. Für eine Unternehmensbroschüre lässt sich die Frage nach einer verständlichen Kernbotschaft übertragen, ohne daraus ein allgemeines Bewertungssiegel abzuleiten.
Erfassen Sie danach den nächsten sinnvollen Schritt: eine Rückfrage, ein Besuch einer passenden Website-Seite oder die Vorbereitung auf ein Gespräch. Nicht jede Broschüre muss unmittelbar eine Bestellung auslösen. Der Kontaktweg soll zum tatsächlichen Angebot passen und durch den Betrieb betreut werden.
Für digitale Leistungsbeschreibungen behandelt Website-Texte schreiben die inhaltliche Grundlage. Eine Broschüre erhält jedoch einen eigenen Leseweg. Vorhandene Websiteabsätze können Ausgangsmaterial sein, sollten nicht allein deshalb unverändert auf feste Papierflächen verteilt werden.